Der Winter verlief im Einsatzgebiet extrem trocken, wodurch bereits jetzt im März die Waldbrandverordnung in Kraft treten musste. Ein illegales Lagerfeuer, welches von der Freiwilligen Feuerwehr Payerbach im Bereich der Jubiläumsaussicht rechtzeitig abgelöscht werden konnte, blieb folgenlos. Unglücklicherweise führte ein Fahrzeugbrand am Samstagvormittag oberhalb von Schwarzau im Gebirge zu einem größeren Waldbrand.
Innerhalb von kürzester Zeit breitete sich das Feuer aufgrund der ausgetrockneten Vegetation und des starken Windes auf ein bis zu 10 Hektar großes Gebiet aus und ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei lief an. Bis zu sechs Hubschrauber (BMI und private Anbieter), mehr als 100 Fahrzeuge und in Summe 1000 Feuerfrauen und -männer – aufgeteilt auf mehrere Tage – standen im Einsatz. Auch die Bergrettung Reichenau wurde am Samstagnachmittag zur Verstärkung der Rettungskräfte im alpinen Gelände nachalarmiert und stand bis Montagabend in 12 Stundenschicken rund um die Uhr mit einem Bergeteam vor Ort im Einsatz. Bis auf eine Fußfraktur, die sich ein
Feuerwehrmann bei den Arbeiten im Gelände zugezogen hatte und der durch die Bergrettung geborgen und abtransportiert
werden musste, verliefen die Löscharbeiten weitestgehend unfallfrei (von kleineren Verletzungen abgesehen).
Am Montagabend wurde der Einsatz der Bergrettung beendet, nachdem sehr gute Erfolge in der Bekämpfung des Waldbrandes erzielt werden konnte und nur mehr eine Brandwache sowie Nacharbeiten notwendig waren. Am Dienstag konnte schließlich ein „vorläufiges Brandaus“ durch die Feuerwehr vermeldet werden.
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr und allen Einsatzkräften für die ausgezeichnete Arbeit und Zusammenarbeit. Wir appellieren an alle Wanderer, Ausflügler kein Feuer in Wald- und Wiesengebieten zu entzünden.

Fotos: NÖ Landesfeuerwehrkommando, ZIB, Bergrettung, BMI